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KRANKENKASSENZUSCHUSS ZUR KUR


Wie hoch ist der Zuschuss?

Bei der Genehmigung einer ambulanten Vorsorgekur (Badekur) übernimmt die Krankenkasse grundsätzlich die Kosten der ärztlichen Behandlung sowie 90 % der Kurmittelkosten. Zu den übrigen Kosten wie z.B. Unterkunft, Verpflegung, Fahrtkosten, Kurtaxe kann die Krankenkasse einen pauschalen Zuschuss in Höhe von höchstens 13 € täglich gewähren. Für Kleinkinder kann sich dieser Zuschuss auf 21 € pro Tag erhöhen.

Wie bekomme ich den Zuschuss?

Für die Gewährung eines Kurzuschusses durch Ihre Krankenkasse sind mehrere Schritte notwendig:

  • Der erste Schritt ist immer der Gang zum Arzt, der die Dringlichkeit einer Kur feststellt.
  • Danach beantragen Sie bei Ihrer Krankenkasse Zuschüsse für eine ambulante Vorsorgemaßnahme. Das hierfür notwendige Formular erhalten Sie bei der Krankenkasse. Es nennt sich: „Anregung einer ambulanten Vorsorgeleistung in anerkannten Kurorten gemäß § 23 Abs. 2 SGB V“ und muss mindestens zwei Monate vor der geplanten Reise bei der Krankenkasse eingereicht werden. Ihr Hausarzt hilft Ihnen beim Ausfüllen des Formulars.
  • Nachdem die Krankenkasse Ihren Antrag genehmigt hat, wenden Sie sich an Kur-Atlas, damit wir zusammen Ihre Kurreise planen können.

Bei weiteren Fragen können Sie sich auch gerne an Kur-Atlas wenden. Wir helfen Ihnen gerne weiter!

Wie oft kann ich eine Kur beantragen und wie lange dauert diese?

Sie haben alle 3 Jahre Anspruch auf eine ambulante Vorsorgekur. Sollte die medizinische Notwendigkeit bestehen, kann aber auch vor Ablauf dieser Frist eine Kur genehmigt werden. War die Kur früher auf eine Dauer von mindestens 3 Wochen festgelegt, so ist dies seit Kurzem nicht mehr der Fall. Sie kann auch für einen kürzeren Zeitraum stattfinden, doch ist es für eine erfolgsversprechende Kur empfehlenswert die 3 Wochen in Anspruch zu nehmen.

Was ist eine Kur?

Der Begriff „Kur“ umfasst ein breites Spektrum von Therapieverfahren, die je nach Schwere des Krankheitszustandes entweder zur Vorsorge (Prävention), zur Nachsorge (Rehabilitation) bzw. zur Linderung bei chronischen Krankheiten eingesetzt werden. Entscheidend für den Kurerfolg ist, die Kur in der richtigen Phase des Krankheitsverlaufs in die gesamte Behandlung zu einzubinden. Das übergeordnete Ziel einer Kur in einem staatlich anerkannten Heilbad oder einem Kurort ist die positive Einwirkung auf den menschlichen Organismus, um die die private und berufliche Leistungsfähigkeit aufrechtzuerhalten.
Das Angebot von Kur-Atlas umfasst ein breites Spektrum an Kurreisen, bei denen Sie durch die Beantragung einer ambulanten Vorsorgekur bei Ihrer Krankenkasse zusätzlich sparen können.

Wer hat Anspruch auf eine Kur?

Grundsätzlich kann jeder, der gesetzlich krankenversichert ist, alle 3 Jahre eine ambulante Vorsorgekur beantragen. Voraussetzung ist jedoch immer, dass die medizinische Notwendigkeit dafür besteht. Der Hausarzt muss schriftlich nachweisen können, dass zur Verbesserung Ihres Gesundheitszustandes eine Vorsorgemaßnahme am Kurort am besten geeignet ist.

Was tun wenn die Krankenkasse keinen Zuschuss gewähren will?

Wir der Kurantrag abgelehnt, sollten Sie auf jeden Fall – am Besten mit Hilfe Ihres Arztes – Einspruch dagegen einlegen.
Ist die Bezuschussung der Kurreise unwiderruflich abgelehnt, können Sie in einigen Häusern unseres Angebots auch mitgebrachte Rezepte Ihres behandelnden Arztes einlösen, die dann direkt mit der Krankenkasse abgerechnet werden. Ist dies der Fall, finden Sie einen entsprechenden Vermerk in unserer Hotelbeschreibung. Oft besteht im Kurort auch die Möglichkeit, einen Badearzt aufzusuchen, der Ihren Kuraufenthalt zusammen mit Ihnen anhand der mitgebrachten Rezepte plant. Wichtig: Die Rezepte dürfen nicht älter als 10 Tage sein.
Natürlich können Sie auch unabhängig von einer Genehmigung durch die Krankenkasse eine qualitativ hochwertige Kurreise bei Kur-Atlas buchen!

Wie ist das bei privaten Krankenversicherungen?

Die privaten Krankenversicherungen bieten Ihren Mitgliedern so genannte Kurkosten-Tarife an, die entweder auf den Ersatz der nachgewiesenen medizinischen Kosten oder auf die Zahlung eines pauschalen Tagegeldes ausgerichtet sind. Die Entscheidung, ob eine Kur angetreten wird oder nicht, liegt nicht bei der Krankenkasse, sondern bei Ihnen und Ihrem Arzt.

Muss mein Kurort in Deutschland liegen, damit die Kur bezuschusst wird?

Sie haben das Recht, Ihren Kurort innerhalb der Europäischen Union frei zu wählen – vorausgesetzt der Kurort und die ausgewählten Behandlungen sind aus medizinischer Sicht sinnvoll und es werden bestimmte Voraussetzungen erfüllt. Z.B. sollten die Ausstattung und die Behandlungsqualität den deutschen Standards entsprechen und das Personal deutsch sprechen. Bei der Auswahl eines Kurortes sollte Ihnen immer Ihr Arzt behilflich sein.
Ermitteln Sie vor Reiseantritt bitte die tatsächlichen Kosten. Hat Ihre Krankenkasse bereits einen festen Vertrag mit Partnern im Ausland, sollten in der Regel keine Probleme entstehen. Die Krankenkasse rechnet in diesem Fall, so wie bei einer Kur in Deutschland, direkt mit dem jeweiligen Kur-Partner vor Ort ab.
In der Regel müssen Sie die Kosten jedoch zunächst aus eigener Tasche bezahlen. Im Nachhinein werden diese dann von Ihrer Kasse erstattet. Zu diesem Zweck ist es wichtig, dass Sie sich vor Ort eine detaillierte Bescheinigung über die Höhe der Kurkosten ausstellen lassen, die sie nach Beendigung Ihrer Reise zur Rückerstattung bei der Krankenkasse einreichen. Bitte beachten Sie, dass die Kasse nur Kosten in der Höhe erstattet, die eine gleichwertige Behandlung in Deutschland gekostet hätte. Die Mehrkosten trägt der Patient selbst! Auch die Berechnung einer Bearbeitungsgebühr für den Mehraufwand ist möglich. Diese liegt je nach Kasse zwischen 6 und 10 % des Gesamtpreises, maximal aber bei 50 €.
Um keine bösen Überraschungen zu erleben, sollten Sie vor einer Kur im Ausland auf jeden Fall immer die Kosten vorher mit Ihrer Krankenkasse abklären!

Krankenkassen Überblick

Häufige Fragen zum Krankenkassenzuschuss bei Präventionsreisen

Kontakt:

Transmedic GmbH
Barnerstraße 14
22765 Hamburg