Die gute Nachricht des Sommers: Baden im Salzwasser hilft bei Hautproblemen!
Die schlechte Nachricht: Starke Sonneneinstrahlung reizt sensible Haut. Sie lässt Ekzeme schnell röten und rissig werden. Also doch besser Jeans statt Badehose?
In Deutschland sind etwa 6 Millionen Menschen von Neurodermitis betroffen. Eine Kur kann neues Selbstvertrauen geben.
Neurodermitis, auch atopisches Ekzem genannt, ist eine chronische Erkrankung der Haut. In Schüben werden starker Juckreiz und Hautrötungen hervorgerufen, welches optisch und psychisch zu schweren Belastungen führen kann. Eine Neurodermitis-Kur hilft daher nicht nur der Haut, sondern auch der Seele.
Man geht davon aus, dass Neurodermitis genetisch vererbbar ist und zudem durch psychischem Streß und Umwelteinflüssen verschlimmert wird. Eine Kur kann die genauen Ursachen der Neurodermitis feststellen und gezielt dagegen wirken. Passende Kuren finden Sie bei FIT Reisen, Hintergrundinformationen zu Neurodermitis im medizinischen Wörterbuch von unserem Partner imedo.
Behandlungserfolg einer Neurodermitis-Kur
Ausschlaggebend für den Erfolg einer Kur ist die ganzheitliche Therapie. So wird in einer Neurodermitis-Kur auf die Kombination von medizinischer, psychischer und physischer Behandlung gesetzt. Nicht jede Neurodermitis ist gleich und rührt aus den gleichen Ursachen. Daher wird jedem Patenten eine individuelle Behandlung erstellt.
Um die schlimmen Juckreize zu mildern und das Hautbild zu verbessern, wird die trockene und empfindliche Haut mit speziellen Salben und Cremes behandelt. Ergänzend zur medizinischen Therapie kommen in den meisten Kurzentren Entspannungsmethoden (z.B. Yoga und autogenes Training), Massagen und Ernährungstherapien zum Tragen. Denn seelische Ausgeglichenheit ist für die erfolgreiche Behandlung der Neurodermitis Grundvoraussetzung.
Auch eine umfangreiche Aufklärung über die Krankheit, die oft schon bei Kleinkindern auftritt, kann der ganzen Familie zu einem besseren Umgang mit der Neurodermitis verhelfen. Hierfür tragen Mutter-Kind-Kuren entscheidend dazu bei, die Krankheit zu verstehen und den Umgang mit der Neurodermitis zu erleichtern.
Neben den juckenden Hautekzemen tritt Neurodermitis oft in Kombination mit Allergien und Asthma auf. Deshalb sind Neurodermitis-Kuren am Meer oder in den Bergen besonders empfehlenswert: Die frische See- und Höhenluft wirkt sich heilsam auf den Körper und den Geist aus. Zudem ist es dort besonders allergenarm.
Kostenübernahme und Antragsstellung
Wenn Sie unter den Symptomen der Neurodermitis leiden und der behandelnde Arzt eine Neurodermitis-Kur für ratsam hält, können Sie eine Kur bei Ihrer Krankenkasse beantragen.
Die gesetzliche Krankenkasse (GKV) übernimmt die Kosten der Neurodermitis-Kur. Sie müssen nur die Antragsformulare (bei Ihrer Krankenkasse erhältlich) ausfüllen und von der Krankenkasse überprüfen lassen. Sobald eine Erklärung der Kostenübernahme vorliegt, können Sie schon einen Termin für die Neurodermitis-Kur mit der gewählten Einrichtung vereinbaren. Das gleiche gilt auch für Mutter-Kind-Kuren.
Wenn Sie privat versichert (PKV) sind, prüft Ihre Krankenversicherung vorerst, ob für Sie Versicherungsschutz besteht. Sollte dies in ihrem Tarif nicht der Fall sein, besteht die Möglichkeit, dass die gesetzliche Rentenversicherung die Kosten übernimmt. Als Beamter kann Ihnen Beihilfe zur Kur zustehen. Beihilfeberechtigte benötigen dazu meistens einen ärztlichen Befundbericht und eine amtsärztliche Beurteilung.
Berufsauszeiten werden vom Arbeitgeber in der Regel genehmigt. Wir helfen Ihnen gerne bei der Antragsstellung und dem Finden der richtigen Neurodermitis-Kuren!









thomas
Habe selbst seit meiner Geburt Neurodermitis. In meinem Fall haben Kur-Aufenthalte an der Nordsee immer am meisten geholfen.
#1 Kommentar vom 02. September 2009 um 15:15
Betroffener
Auch mir haben diese Kuren sehr geholfen, zusätzlich benutze ich noch Cremes und Produkte des Toten Meeres und bin damit ganz zufrieden.
#2 Kommentar vom 10. September 2010 um 12:40
Steffen
würde mich sehr interessieren, welche cremes und produkte du benutzt. bekommt man da eine auskunft?
#3 Kommentar vom 14. Juni 2011 um 13:48
Ruediger
Meine Freundin hat Neurodermitis und ich wollte ihr über FIT Reisen ein Wochenende spendieren. So ein bisschen zur Erholung vom stressigen Alltag. Jetzt wollte ich nur kurz fragen, ob ich das nicht auch bei der Krankenkasse einreichen kann? Die Rechnung für das Wochenende?
#4 Kommentar vom 15. September 2011 um 10:26
vivian
Ich bin erst 14 und würde gerne eine Mutter-Kind-Kur machen.
Habe Neurodermitis hauptsächlich an den Armbeugen. Aber zwischendurch breitet es sich auch über Kniebeugen,Hals und Gesicht aus. Egal welche Produkte ich benutze (habe schon einige versucht) , es wird einfach nicht besser. Leider durfte ich mir dazu auch schon ein paar Kommentare von Klassenkameraden anhören.
würde es sich bei mir überhaupt lohnen? Und reicht das damit die Kosten für die Kur von der Krankenkasse übernommen werden?
#5 Kommentar vom 04. November 2011 um 01:10